Leitkunde Berlin
Wie eine Zahnarztpraxis mit Schwerpunkt Selbstzahlerleistungen ihre Social-Media-Agentur ausgewählt hat – und was wir daraus gelernt haben.
Stand: 30.10.2026 · Dr. Arnd Heymann, Dental Yield
Ausgangslage
Die Praxis wollte mehr Neupatienten für hochwertige Selbstzahlerleistungen gewinnen. Es gab ein Konzept, aber keine Vergleichsbasis: Was darf eine Agentur kosten, welche Leistungen braucht es wirklich, und woran misst man den Erfolg?
- Media-Budget mit fester Obergrenze, von der Praxis direkt getragen
- Eigene Landingpage und eigene Terminkategorie für die Erstberatung
- Monatlicher Drehtag mit Patientinnen und Patienten, nach klaren Regeln
- Agenturhonorar mit Stufen nach drei Monaten
Vorgehen
Longlist
Anbieter in Berlin recherchiert und nach Eignung gereiht.
Ausschreibung
11 Agenturen mit identischem Leistungsverzeichnis und Preisblatt angefragt.
Prüfung
6 Angebote verglichen, Videovorstellungen mit Checklisten geführt.
Vergabe
Vertrag mit Kennzahlen, Mindestlaufzeit und Mitwirkungspflichten unterschrieben.
Ergebnis der Vergabe
Spanne der Angebote im ersten Jahr für denselben Umfang.
liegt das gewählte Angebot im ersten Jahr unter dem teuersten.
Start der Agentur – sechs Wochen nach dem Versand der Ausschreibung.
Ergebnisse der Kampagne in Fällen pro Monat veröffentlichen wir nach den ersten drei Monaten.
Was wir daraus gelernt haben
Der größte Hebel lag im Einkauf – aber nur, weil vorher klar war, was gebraucht wird. Deshalb beginnt bei Dental Yield keine Ausschreibung, bevor Fallwert und Kapazität geklärt sind.
- Fallwert und Honorarstruktur gehören an den Anfang, nicht ans Ende
- Ein einheitliches Preisblatt macht Angebote erst vergleichbar
- Landingpage und Terminbuchung separat vergeben spart deutlich
- Rechtliche Regeln für Patientenvideos vor dem ersten Dreh festlegen
Selbst ausschreiben oder ausschreiben lassen?
Wie wir dabei vorgehen, steht Schritt für Schritt in unserem Leitfaden. Den Fallwert, auf dem jede Ausschreibung aufbaut, erklärt der Ratgeber zur Fallwertberechnung.